Zahnarztbesuche müssen bezahlbar bleiben – Vorschlag des CDU-Wirtschaftsrates geht an der Realität vorbei
Die sozialpolitische Sprecherin der Gruppe der FDP im Landtag Mecklenburg-Vorpommern, Barbara Becker-Hornickel, weist die Forderung des CDU-Wirtschaftsrates entschieden zurück, Zahnarztbehandlungen künftig vollständig privat zu finanzieren.
„Wer solche Vorschläge macht, verkennt, dass zahlreiche Menschen schon heute mit steigenden Lebenshaltungskosten kämpfen“, erklärt Becker-Hornickel.
„Zahnmedizinische Versorgung ist Teil der notwendigen gesundheitlichen Vorsorge. Sie darf nicht vom Geldbeutel abhängen.“
„Wenn Vorsorge und Behandlungen aus Kostengründen vermieden werden, können später vermeidbare Erkrankungen entstehen.
Das trifft die Betroffenen persönlich und verursacht am Ende höhere Ausgaben, die vermeidbar wären,“ so Becker-Hornickel.
Zugleich mahnt sie eine verantwortungsvolle politische Debatte an: „Die Menschen erwarten von uns Lösungen, die Stabilität schaffen und zukunftsfähig sind. Schnellschüsse und Kürzungsforderungen helfen nicht weiter, sondern verunsichern viele Bürgerinnen und Bürger zusätzlich.“
Für uns als FDP bleibt der Kurs eindeutig: „Eine faire, verlässliche und für alle zugängliche Grundversorgung ist nicht verhandelbar und dazu zählt selbstverständlich auch der Zahnarzt. Wir stehen für eine Reformpolitik, die stärkt statt ausgrenzt.“