Wulff: Das wird dem Bevölkerungsschutz in MV nicht gerecht

Zur Einschätzung des DRK, der Bevölkerungsschutz in Mecklenburg-Vorpommern ist auf komplexe und andauernde Krisenlagen nicht ausreichend vorbereitet, sagt der innenpolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, David Wulff:

„Mehr Unterstützung für den Katastrophen- und Zivilschutz ist nötig, ein Umdenken notwendig, da gebe ich DRK-Präsident Werner Kuhn Recht. Es kann nicht sein, dass wir die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer, die aus purem Idealismus und auf eigene Kappe arbeiten, einfach im Regen stehen lassen. Ganze 6000 Euro pro Jahr sind im Landeshaushalt für Übungen und Fortbildungen vorgesehen. Das kann nichts werden, das wird dem Zivilschutz Mecklenburg-Vorpommerns in keiner Weise gerecht. Da muss sehr viel mehr passieren, und zwar nach oben hin.

Auch die Novellierung des Rettungsdienstgesetzes unterstützen wir ganz klar. Die jetzige Regelung in MV ist zu bürokratisch, inakzeptabel und stellt die Ehrenamtlichen vor eine unsichere Zukunft. Ganz häufig ist es bei uns im Land der Fall, dass die im Rettungsdienst Aktiven auch im Bevölkerungsschutz tätig sind. Wir können auf sie nicht verzichten.“