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Wohlstand lässt sich nicht herbeiversprechen

„Wer im Wahlkampf immer neue Geschenke verteilt, muss den Menschen auch sagen, wer sie am Ende bezahlt.“ Mit diesen Worten warnt FDP-Spitzenkandidat Jakob Schirmer vor der wirtschaftspolitischen Realitätsverweigerung im Landtagswahlkampf.

„Wer im Wahlkampf immer neue Geschenke verteilt, muss den Menschen auch sagen, wer sie am Ende bezahlt.“ Mit diesen Worten warnt FDP-Spitzenkandidat Jakob Schirmer vor der wirtschaftspolitischen Realitätsverweigerung im Landtagswahlkampf.

Experten wie der frühere Bundesbank-Chefvolkswirt Otmar Issing erinnern dieser Tage eindringlich daran, wohin es führt, wenn wirtschaftliche Realitäten verdrängt und politische Versprechen an ihre Stelle gesetzt werden. Die DDR-Wirtschaft war 1989 bankrott. Die Lehre daraus sollte klar sein: Wohlstand entsteht nicht durch staatliche Verteilung, sondern durch Freiheit, Wettbewerb und wirtschaftliche Leistung.

„Genau deshalb ist der aktuelle Wahlkampf in Mecklenburg-Vorpommern so bedenklich“, erklärt Schirmer. „Die regierenden Parteien überbieten sich mit Wahlgeschenken, neuen Leistungen und staatlichen Versprechen. Gleichzeitig wird kaum darüber gesprochen, wer das alles erwirtschaften soll.“

Die FDP MV setzt dem ein klares Gegenmodell entgegen. Das Wahlprogramm fordert weniger Bürokratie, schnellere Genehmigungen, bessere Bedingungen für Unternehmen und mehr private Investitionen. Denn: Erst muss erwirtschaftet werden, was anschließend verteilt werden kann.

„Wir brauchen in Mecklenburg-Vorpommern keine Politik, die den Menschen immer neue Geschenke verspricht. Wir brauchen eine Wirtschaftspolitik, die dafür sorgt, dass Menschen und Unternehmen wieder mehr verdienen und investieren können“, so Schirmer.

Die Lehre aus der Geschichte ist eindeutig: Eine starke Wirtschaft ist keine Selbstverständlichkeit. Wer sie schwächt, verspielt den Wohlstand von morgen.