Windkraftausbau in MV - Veraltete Verwaltung bremst die Energiewende
Zu den aktuellen Berichten über den stockenden Ausbau der Windkraft in Mecklenburg-Vorpommern trotz gestiegener Genehmigungszahlen erklärt der Sprecher der FDP im Landtag, David Wulff:
„Mehr Genehmigungen nützen nichts, wenn der Ausbau an veralteten Verwaltungsprozessen scheitert. Die eigentlichen Bremsklötze sind ineffiziente Strukturen. Die beseitigt man nicht mit mehr Papier, sondern mit konsequenter Digitalisierung.“
Wulff fordert, die Landesregierung müsse die Modernisierung der Genehmigungsverfahren zur absoluten Priorität machen: digitale Prozesse einführen, klare Fristen setzen und unnötige Bürokratie abbauen. Bestehende Umweltstandards könnten dabei durch effiziente digitale Prüfungen abgesichert werden.
„Wer die Energiewende will, muss die Verwaltung fit für das 21. Jahrhundert machen. Wir brauchen eine Verwaltung, die Investitionen ermöglicht, nicht eine, die neue Hürden schafft. Solange das nicht passiert, bleibt der Ausbau erneuerbarer Energien in Mecklenburg-Vorpommern Stückwerk.“