Staat als Bremsklotz: Kai-Uwe Richter fordert Befreiungsschlag für MV-Brauereien

Der Staat darf nicht länger der Bremsklotz für unsere heimische Wirtschaft sein. Angesichts eines dramatischen Absatzrückgangs von 7,2 Prozent bei Bier in Mecklenburg-Vorpommern, ein Wert, der deutlich über dem Bundesdurchschnitt liegt, fordert der FDP-Landtagskandidat und Transportunternehmer Kai-Uwe Richter eine radikale Kurskorrektur in der Wirtschaftspolitik.

„Unsere Brauereien kämpfen mit einem beispiellosen Abwärtstrend, doch statt Unterstützung erfahren sie durch starre Hygienevorschriften, bürokratische Dokumentationspflichten und die Biersteuer eine zusätzliche Belastung“, kritisiert Richter. „Wir müssen die Betriebe von diesen Fesseln befreien. Die Abschaffung der Biersteuer ist längst überfällig, um den Unternehmen in der Krise finanzielle Luft zum Atmen zu geben.“

Besonders für den regionalen Mittelstand und die Logistikketten der Getränkeindustrie seien die aktuellen Rahmenbedingungen existenzbedrohend. Während Traditionsmarken wie die Rostocker Brauerei, Störtebeker oder Lübzer mit Innovationen und alkoholfreien Sortimenten gegen die Krise ankämpfen, verharre die Politik in Regulierungswut. Richter betont: „Eigeninitiative wird durch überbordende Bürokratie im Keim erstickt. Wir brauchen Entlastung statt neuer Hemmnisse.“

Laut aktuellem Branchenbericht spitzt sich die Lage weiter zu, da das veränderte Konsumverhalten und die schwache Konjunktur den Druck auf die Erzeuger massiv erhöhen. Für Richter ist klar: „Nur durch den Abbau staatlicher Hürden kann die regionale Identität und die Kraft der heimischen Getränkewirtschaft langfristig gesichert werden.“