Schluss mit der Opferrolle unserer Kinder
Unsere Kinder brauchen keinen linken Kuschelkurs, sondern Zuversicht, mentale Widerstandskraft und ein bürokratiefreies Gesundheitssystem.
Zur Landtagsdebatte über die psychische Gesundheit junger Menschen erklärt die FDP-Listenkandidatin für Mecklenburg-Vorpommern, Lehrerin und Mutter Whitney Bräunig:
„Dass unsere Kinder unter den Krisen der letzten Jahre leiden, ist kein theoretisches Parlamentsthema, sondern bittere Realität. Ob als Mutter, am eigenen Abendbrotstisch, oder als Lehrerin im Klassenzimmer. Ich sehe ich täglich, wie real die Sorgen der Jugendlichen sind. Die Antwort darauf darf aber nicht in linkem Systemzweifel oder politischem Defätismus bestehen. Wir helfen der jungen Generation nicht, indem wir sie in einer permanenten Opferrolle bestärken oder die Zukunft schlechtreden. Wer jetzt den Leistungsdruck für psychische Probleme verantwortlich macht und das Schulsystem schleifen will, nimmt den Kindern die Chance, Widerstandskraft und Selbstbewusstsein für das Leben zu entwickeln.
Wir Freie Demokraten fordern einen echten Mentalitätswechsel hin zu Zuversicht und Pragmatismus. Statt das System weiter aufzublähen, müssen wir bürokratische Hürden einreißen, um betroffenen Familien in Mecklenburg-Vorpommern schnellen und unkomplizierten Zugang zu therapeutischer Hilfe zu ermöglichen.
Gleichzeitig müssen Schulen Orte des Gelingens bleiben, an denen Leistung und psychische Gesundheit Hand in Hand gehen, denn das Erreichen von Zielen schafft echtes Selbstwertgefühl. Als Lehrkräfte sind wir Pädagogen und keine Therapeuten. Wir brauchen multiprofessionelle Teams und eine radikale Entlastung von Verwaltungskram, um wieder Zeit für den einzelnen Menschen zu haben.
Unsere Aufgabe ist es nicht, die Jugend in Watte zu packen, sondern sie mit Freiheit, Werkzeugen und Optimismus stark zu machen, damit sie ihre Zukunft wieder selbstbestimmt in die Hand nehmen kann.“