Schluss mit dem 40-Stunden-Diktat – Wer Fachkräfte will, muss Freiheit bieten

Die FDP Mecklenburg-Vorpommern sieht sich durch den aktuellen Bericht der Ostsee-Zeitung zum „strategischen Hebel Teilzeit“ in ihrer Position bestätigt: Flexibilität ist kein „Lifestyle-Trend“, sondern eine wirtschaftliche Notwendigkeit. Um dem Fachkräftemangel wirksam zu begegnen, fordert die FDP eine umfassende Modernisierung der Arbeitswelt.

Dazu erklärt Jessica Mendle, Landtagskandidatin und Inhaberin eines Pflegedienstes:

„Als Unternehmerin in der Pflegebranche erlebe ich täglich, dass starre 40-Stunden-Korsette an der Lebensrealität vorbeigehen. Dass laut Ostsee-Zeitung bereits 59 % der Stellen in der Pflege in Teilzeit ausgeschrieben werden, ist kein Zufall, sondern notwendiger Anpassungsprozess. Wir müssen Flexibilität endlich als echten Standortvorteil für Mecklenburg-Vorpommern begreifen, um Fachkräfte zu binden.“

Um dieses Potenzial voll auszuschöpfen, fordert Mendle eine gesetzliche Neuausrichtung: „Wir müssen das veraltete Arbeitszeitgesetz flexibilisieren, steuerliche Fehlanreize für Mehrarbeit abbauen und die soziale Infrastruktur so stärken, dass Arbeitszeitmodelle der individuellen Lebensrealität folgen können, statt sie zu behindern.“

„Die Wirtschaft in MV ist längst weiter als die starre Regulierung. Wir müssen jetzt den gesetzlichen Rahmen schaffen, damit aus dem Wunsch nach Flexibilität kein bürokratisches Hindernis wird“, so Mendle abschließend.