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Psychische Gesundheit entscheidet über Zukunftschancen

Die sozialpolitische Sprecherin der FDP-Gruppe im Landtag Mecklenburg-Vorpommern, Barbara Becker-Hornickel, hat anlässlich der Aussprache zur psychischen Gesundheit junger Menschen vor den langfristigen Folgen zunehmender psychischer Belastungen gewarnt. „Die psychische Gesundheit entscheidet darüber, ob junge Menschen Vertrauen entwickeln, Bildungserfolge erreichen und später selbstbestimmt ihren Weg gehen können“, erklärte Becker-Hornickel.

Die sozialpolitische Sprecherin der FDP-Gruppe im Landtag Mecklenburg-Vorpommern, Barbara Becker-Hornickel, hat anlässlich der Aussprache zur psychischen Gesundheit junger Menschen vor den langfristigen Folgen zunehmender psychischer Belastungen gewarnt. „Die psychische Gesundheit entscheidet darüber, ob junge Menschen Vertrauen entwickeln, Bildungserfolge erreichen und später selbstbestimmt ihren Weg gehen können“, erklärte Becker-Hornickel.

Zugleich verwies Becker-Hornickel auf überlastete Kinder- und Jugendpsychiatrien sowie monatelange Wartezeiten auf Therapieplätze. Für Kinder und Jugendliche in akuten Krisen sei das „ein politisches Warnsignal“.

Becker-Hornickel betonte, psychische Gesundheit dürfe nicht ausschließlich medizinisch betrachtet werden. Psychische Belastungen stünden häufig in Zusammenhang mit sozialen Faktoren wie Zukunftsängsten, Einsamkeit oder fehlender Stabilität im Alltag. „Psychische Gesundheit ist immer auch eine Frage gesellschaftlicher Rahmenbedingungen“, so Becker-Hornickel. Deshalb brauche es neben einer besseren Versorgung vor allem einen stärkeren Fokus auf Prävention.

Die FDP-Gruppe fordert unter anderem mehr Schulsozialarbeit, multiprofessionelle Teams an Schulen, niedrigschwellige Beratungsangebote sowie eine engere Zusammenarbeit zwischen Schule, Jugendhilfe und Gesundheitswesen. Lehrkräfte dürften mit psychosozialen Krisen nicht allein gelassen werden, erklärte Becker-Hornickel. Gleichzeitig müssten Familien stärker unterstützt werden, denn stabile soziale Beziehungen gehörten zu den wichtigsten Schutzfaktoren gegen psychische Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter.

Abschließend warnte Becker-Hornickel davor, die Sorgen junger Menschen abzuwerten. „Junge Menschen reagieren nicht überempfindlich. Sie reagieren auf reale Unsicherheiten in einer Welt multipler Krisen.“ Politik müsse deshalb stärker in Prävention, Resilienz und verlässliche Strukturen investieren.