Pflege-Kollaps mit Ansage: Jessica Mendle warnt vor dem „Aus“ auf dem Land!

 

Schluss mit dem Verwaltungswahnsinn, bevor die letzte Pflegekraft das Licht ausmacht! In Mecklenburg-Vorpommern brennt die Hütte: Während die Zahl der Pflegebedürftigen auf 140.000 schießt, machen immer mehr ambulante Dienste dicht. Jessica Mendle (FDP) spricht Klartext: „Wir verwalten uns in die Katastrophe!“

Die Zahlen sind ein Armutszeugnis für die Landespolitik. 86 Prozent der Pflegebedürftigen in MV wollen zu Hause versorgt werden, doch die Strukturen dafür werden sehenden Auges gegen die Wand gefahren.

„Das System frisst seine Kinder“

Für Jessica Mendle ist das Maß voll. „Wenn Pflegedienste Tariflöhne monatelang vorstrecken müssen, während die Bürokratie sie gleichzeitig lähmt, ist das kein tragbares System mehr – das ist unternehmerischer Selbstmord“, so Mendle deutlich. Viele Träger ziehen die Reißleine, bevor die Insolvenz sie frisst. Besonders im ländlichen Raum droht ein Kahlschlag, der sich nicht mal eben reparieren lässt.

Mendles 3-Punkte-Plan gegen den Stillstand:

• Schluss mit Zettelwirtschaft: Dokumentationspflichten müssen radikal entschlackt werden. Pflege gehört an den Menschen, nicht in den Aktenordner!

• Geld muss fließen: Wir brauchen Lichtgeschwindigkeit bei Refinanzierungen und der „Hilfe zur Pflege“. Dienste sind keine Banken für langsame Behörden!

• Mut zur Kompetenz: Pflegefachkräfte brauchen endlich mehr Befugnisse vor Ort. Gleichzeitig muss die Anwerbung internationaler Talente endlich pragmatisch statt dogmatisch gelöst werden.

„Wir brauchen ein System, das Versorgung ermöglicht, statt Anbieter mit Paragrafen-Reitern auszubremsen“, stellt Mendle klar. „Ohne sofortige Reformen riskieren wir, dass Pflegebedürftige und ihre Familien am Ende ganz alleine dastehen. Die Landesregierung muss jetzt liefern, sonst ist der Pflegekollaps nicht mehr abwendbar!“