Olympia 2036: Chancen für Mecklenburg-Vorpommern verantwortungsvoll und differenziert prüfen
Zu den aktuellen Debatten um die Bewerbung für die olympischen Segelwettbewerbe 2036 in Rostock-Warnemünde erklärt David Wulff, FDP-Landtagsabgeordneter und Sprecher der FDP im Landtag Mecklenburg-Vorpommern: „Mecklenburg-Vorpommern muss die Chancen einer Olympia-Bewerbung verantwortungsvoll und mit Blick auf alle relevanten Aspekte prüfen – dazu gehört ausdrücklich auch die historische Bedeutung des Jahres 1936. Wer den Sportstandort MV stärken will, sollte eine offene Debatte führen, die sowohl die wirtschaftlichen und sportlichen Möglichkeiten als auch die historische Verantwortung einbezieht. Ohne eine differenzierte Auseinandersetzung mit der Geschichte wird MV den internationalen Ansprüchen nicht gerecht.“
Die FDP-Gruppe fordert die Landesregierung auf, die Bewerbung für olympische Segelwettbewerbe unabhängig vom Austragungsjahr umfassend zu prüfen und dabei sowohl die Chancen für das Land als auch die historische Sensibilität zu berücksichtigen. Eine Bewerbung für 2036 kann – bei entsprechender Aufarbeitung – auch eine Plattform für eine kritische Auseinandersetzung mit der Vergangenheit bieten.
„Olympische Spiele bieten die Möglichkeit, Weltoffenheit, Toleranz und Leistungsbereitschaft zu zeigen. Mecklenburg-Vorpommern kann mit einer verantwortungsvollen Bewerbung ein Zeichen für diese Werte setzen – im Bewusstsein der eigenen Geschichte und mit Blick auf die Zukunft“, so Wulff weiter. Die FDP setzt sich dafür ein, dass MV mutig, reflektiert und pragmatisch seine Chancen nutzt und die Interessen des Landes im Einklang mit seiner historischen Verantwortung vertritt.