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Neue Untersuchung: Eigenheim in Mecklenburg-Vorpommern trotz günstigerer Immobilien schwerer erreichbar als in Bayern – FDP fordert Senkung der Grunderwerbsteuer

Obwohl Immobilien in Mecklenburg-Vorpommern deutlich günstiger sind als in Bayern, müssen Käuferinnen und Käufer im Nordosten im Durchschnitt einen größeren Teil ihres Einkommens allein für die Kaufnebenkosten aufbringen.

Obwohl Immobilien in Mecklenburg-Vorpommern deutlich günstiger sind als in Bayern, müssen Käuferinnen und Käufer im Nordosten im Durchschnitt einen größeren Teil ihres Einkommens allein für die Kaufnebenkosten aufbringen. Ursache sind insbesondere die niedrigeren Einkommen im Land sowie die vergleichsweise hohe Grunderwerbsteuer. Dies ist das bemerkenswerte Resultat einer aktuellen Untersuchung der Friedrich-Naumann-Stiftung, die heute in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vorgestellt wurde.

Dazu erklärt Jakob Schirmer, Spitzenkandidat der FDP Mecklenburg-Vorpommern:

„Wer in Mecklenburg-Vorpommern hart arbeitet, sollte sich den Traum vom Eigenheim erfüllen können. Stattdessen verlangt der Staat bereits beim Kauf eine so hohe Steuer, dass viele Familien den Schritt ins Wohneigentum gar nicht erst wagen können. Das ist weder gerecht noch wirtschaftlich sinnvoll.“

Nach den Ergebnissen einer Untersuchung müssen Käuferinnen und Käufer in Mecklenburg-Vorpommern durchschnittlich nahezu sieben Monatsgehälter allein für die Kaufnebenkosten aufbringen. In Bayern sind es trotz deutlich höherer Immobilienpreise weniger als fünf Monatsgehälter.

„Dieses Ergebnis zeigt: Nicht allein die Immobilienpreise entscheiden darüber, ob sich Menschen Wohneigentum leisten können. Auch die staatlichen Kaufnebenkosten spielen eine entscheidende Rolle. Gerade in einem Land mit vergleichsweise niedrigeren Einkommen wird die hohe Grunderwerbsteuer zu einer echten Hürde auf dem Weg zum Eigenheim.“

Die FDP Mecklenburg-Vorpommern fordert deshalb eine deutliche Entlastung beim Erwerb selbstgenutzten Wohneigentums. Ziel müsse es sein, insbesondere Familien sowie Erstkäuferinnen und Erstkäufern den Weg ins Eigenheim zu erleichtern.

„Eigentum schafft Sicherheit, stärkt die private Vermögensbildung und bindet Menschen an ihre Heimat. Wer möchte, dass mehr junge Familien in Mecklenburg-Vorpommern bleiben, darf ihnen den Erwerb eines Eigenheims nicht zusätzlich erschweren. Die Landesregierung hat es in der Hand, hier endlich gegenzusteuern.“

Die FDP fordert in ihrem Programm zur Landtagswahl konsequenterweise die Absenkung der Grunderwerbsteuer von 6% auf 3,5% sowie einen Freibetrag bei der Grunderwerbsteuer von 500.000 Euro für den Erwerb selbstgenutzten Wohnraums.

„So erleichtern wir vor allem jungen Familien den Schritt ins Eigenheim. Dies wären wirksame Instrumente, um Wohneigentum wieder für mehr Menschen erreichbar zu machen, den Wohnungsmarkt insgesamt zu beleben und jungen Familien eine gute Perspektive in MV zu bieten.“