Mangelhaftes Mobilfunknetz ist symptomatisch für den Modernisierungsstau im Land
Zu den Meldungen über fehlenden Mobilfunkausbau in grösseren Regionen in M-V erklärt der Sprecher der Gruppe der FDP René Domke, MdL:
„Die FDP kritisiert den Rückstand beim Ausbau des Mobikfunknetzes heftig. Es kann nicht angehen, dass gerade die Regierung eines dünnbesiedeltes Flächenland es nicht als Kernaufgabe versteht, die Menschen im ländlichen Raum mit Mobilfunk zu versorgen. Wenn in grossed Regionen über 10 oder gar 14 Prozent nicht über 5G verfügen, sondern teilweise beim 2G Standard der 1990er Jahre stecken geblieben sind, dann ist schlichtweg die Modernisierung verpennt worden, wofür sich die Landesregierung bei den Bewohnern und Gästen der betroffenen Regionen zu entschuldigen hätte und einen blastbaren Ausbauplan vorzulegen hat.”
“Eine Versorgung mit leistungsfähigem Mobilfunk ist eine Frage der Versorgungssicherheit und Daseinsvorsorge. Die Landesregierung hat diese Landstriche abhängen lassen. Ein Rufbussystem unterhalten wollen und es dann zu versäumen, dass die Menschen den Rufbus auch mit Smartphone bestellen können, erinnert schon an ein Tollhaus.”
“Es ist überhaupt nicht mehr lustig, wenn meine Wahlkampfwitze von 2016 und 2021 noch immer gelten, dass es Regionen in M-V gibt, wo man selbst zum Online-Shoppen fahren muss.”
“Der schleichende Mobilfunkausbau ist symptomatisch für den Modernisierungsnotstand unter rot-schwarz bis 2021 und unter rot-rot seit 2021. M-V hat wohl mit Schwerin die einzige Landeshauptstadt, um die herum jedes Netz zuverlässig zusammenbricht. Die Gesundheitsministerin kann es vielleicht noch als Digital Detox-Wellness verkaufen, für den Infrastrukturminister und die Ministerpräsidentin ist das aber ein Armutszeugnis.“