Landesregierung muss wirtschaftspolitischen Blindflug beenden

„Wenn die Ministerpräsidentin trotz der eindringlichen Warnungen aus der Wirtschaft, wonach der Höhepunkt der Insolvenzen im Land noch bevorsteht, weiterhin von einer positiven Gesamttendenz spricht, verschließt sie die Augen vor den strukturellen Problemen der Wirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern.“

So Jakob Schirmer, Spitzenkandidat der FDP Mecklenburg-Vorpommern für die Landtagswahl 2026.

„Es geht hier nicht um die Frage, ob das Glas halb voll oder halb leer ist. Es geht darum, ob in Zukunft überhaupt noch ein Glas auf dem Tisch steht, aus dem unsere Wirtschaft und damit die Menschen in unserem Land trinken können.“

Schirmer fordert die Landesregierung auf, die Realität anzuerkennen und sich notwendigen strukturellen Reformen nicht länger zu verweigern.

„Wir Freien Demokraten sagen klar: Statt kurzfristiger politischer Kosmetik braucht es endlich eine ehrliche Analyse der Standortbedingungen. Hohe Energiekosten sowie eine überdurchschnittliche Belastung durch Steuern und Abgaben machen Mecklenburg- Vorpommern zunehmend zu einem Standortrisiko. Gleichzeitig erschweren starre Arbeitsmarktregelungen und überbordende Bürokratie unternehmerisches Handeln.“

„Wer in dieser schwierigen Lage weiter auf immer mehr Staat setzt, statt auf mehr wirtschaftliche Freiheit, bremst Wachstum und gefährdet damit auch die wirtschaftliche Sicherheit der Menschen in unserem Land.“

„Unsere Kernforderungen bleiben eindeutig: Entlastungen bei Unternehmenssteuern und Lohnnebenkosten, ein konsequenter Abbau von Bürokratie, eine zügige Digitalisierung der Verwaltung sowie mehr Flexibilität im Arbeitsrecht“, so Schirmer. Er verweist dabei auf das Wahlprogramm zur Landtagswahl 2026, das die FDP Mecklenburg-Vorpommern am 21. und 22. März 2026 in Banzkow verabschiedet hat.

„Wir hören den Menschen und der Wirtschaft zu und beschönigen nichts. Wir legen den Finger in die Wunde, weil sich etwas ändern muss. Das mag für die Landesregierung unbequem sein, aber Wegsehen ist keine Option. Wir stehen nicht für Stillstand, sondern für Aufbruch und eine starke Zukunft in Mecklenburg-Vorpommern.“