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Klingbeils Frühstartrente - Zehn Euro auf Pump sind Etikettenschwindel, keine Rentenpolitik

„Wer neue Schulden aufnimmt, um Kindern zehn Euro im Monat aufs Depot zu legen, betreibt keine Generationengerechtigkeit, sondern Bürokratietheater mit Zinskosten”, erklärt Jakob Schirmer, Spitzenkandidat der FDP Mecklenburg-Vorpommern zur Landtagswahl.

„Wer neue Schulden aufnimmt, um Kindern zehn Euro im Monat aufs Depot zu legen, betreibt keine Generationengerechtigkeit, sondern Bürokratietheater mit Zinskosten”, erklärt Jakob Schirmer, Spitzenkandidat der FDP Mecklenburg-Vorpommern zur Landtagswahl. „Das ist Geld, das von der einen Schuldentasche in die andere Anlagetasche wandert. Neuer Wohlstand entsteht dabei nicht, nur neue Verwaltungskosten.”

Schirmer verlangt von der Bundesregierung eine ehrliche Prioritätensetzung: „Wer die demografische Schieflage der Rente ernsthaft angehen will, muss an die strukturellen Probleme ran, nicht symbolische Kleinstbeträge verteilen. Ein kapitalgedecktes Element in der Altersvorsorge kann sinnvoll sein, aber nur aus echten Überschüssen finanziert, nicht aus frischen Schulden, die dieselben Kinder später ohnehin zurückzahlen müssen.”

Das Kabinett hatte die Frühstartrente am Mittwoch beschlossen. Ab dem sechsten Lebensjahr soll ein Kind jeden Monat Geld vom Staat auf ein Vorsorgekonto erhalten. Zunächst profitiert der Geburtsjahrgang 2020 rückwirkend zum 1. Januar 2026, danach rückt jedes Jahr ein weiterer Jahrgang nach. Das Geld fließt in ein individuelles Wertpapierdepot, das die Eltern bei einem zertifizierten Anbieter eröffnen. Ausgezahlt wird frühestens mit 65 Jahren, sodass ein heute Sechsjähriger erst im Jahr 2085 über die Förderung verfügen kann.