Jakob Schirmer kritisiert Verdi-Klage und staatliche Umsatzbremse als „skandalös“

Es ist ein Hohn: 70.000 Gäste bei „Baltic Lights“ und die Läden müssen dicht bleiben. Während Großveranstaltungen wie das Schlittenhunderennen „Baltic Lights“ zehntausende Touristen an unsere Küsten locken, zwingt das Land MV den lokalen Handel per Gesetz in die Knie. Dass laut IHK-Präsident Krister Hennige rund 70.000 Besucher in Heringsdorf vor verschlossenen Türen standen, ist ein wirtschaftspolitischer Offenbarungseid. Die FDP MV und ihr Spitzenkandidat zur Landtagswahl, Jakob Schirmer, fordern angesichts dieser Zahlen und der jüngsten Verdi-Klage gegen die Bäderregelung ein sofortiges Umdenken.

„Es ist Museal-Politik auf Kosten der Unternehmer, dass wir zehntausende Gäste im Land begrüßen, ihnen dann aber staatlich verordnet den Einkauf verwehren. Wenn Millionenumsätze durch die Lappen gehen, weil die Bäderregelung erst ab dem 15. März greift, ist das schlichtweg skandalös“, betont Jakob Schirmer. „Diese Politik schadet direkt unseren Händlern vor Ort, die händeringend auf diese Einnahmen angewiesen sind. Die Klage von Verdi gegen die ohnehin schon knappe Bäderregelung ist kein Arbeitnehmerschutz, sondern ein Frontalangriff auf die Existenzgrundlage unseres Tourismusstandorts.“