Hybride Bedrohungen sind Realität – MV muss widerstandsfähiger werden
Zum Verfassungsschutzbericht 2025 und dessen Schwerpunkt zu hybriden Bedrohungen erklärt der Sprecher der FDP im Landtag M-V, David Wulff:
„Der Verfassungsschutzbericht zeigt klar: Hybride Bedrohungen sind keine abstrakte Gefahr, sondern Realität. Desinformation, Spionage, Cyberangriffe, Sabotage und Einflussnahme auf demokratische Prozesse treffen auch Mecklenburg-Vorpommern – gerade wegen unserer Ostseelage, unserer Häfen und unserer kritischen Infrastruktur.“
Wulff fordert daraus konkrete Konsequenzen:
„Wir brauchen eine Sicherheitsarchitektur, die auf diese Lage vorbereitet ist. Dazu gehören gehärtete kritische Infrastruktur, regelmäßige Stresstests für Energie-, Hafen-, Daten- und Verwaltungsstrukturen, klare Meldewege und ein leistungsfähiger Cyber-Sicherheitsverbund zwischen Land, Kommunen, Wirtschaft und Sicherheitsbehörden.“
Besonders Kommunen und Unternehmen dürften mit der Bedrohungslage nicht allein gelassen werden:
„Hybride Angriffe zielen darauf, Vertrauen in Staat, Wirtschaft und Gesellschaft zu erschüttern. Die Antwort darauf muss ein handlungsfähiger Staat sein, der vorbereitet ist, transparent kommuniziert und Freiheit und Sicherheit nicht gegeneinander ausspielt.“
Wulff abschließend:
„Mecklenburg-Vorpommern muss widerstandsfähiger werden – digital, infrastrukturell und gesellschaftlich. Der Bericht ist ein klarer Auftrag: kritische Infrastruktur schützen, Cybersicherheit ausbauen und Desinformation entschlossen begegnen.“