Hohe Grunderwerbsteuer = Niedrige Eigentumsquote: Die Rechnung geht auf

Eine Woche nach Einbringung des FDP-Antrags „Mehr Netto vom Brutto“ konkretisiert der Sprecher der Gruppe der FDP im Landtag, René Domke, die Forderung nach einem Grunderwerbsteuer-Freibetrag:

„Mecklenburg-Vorpommern erhebt mit 6 Prozent die zweithöchste Grunderwerbsteuer bundesweit - und hat gleichzeitig mit 38 Prozent die zweitniedrigste Eigentumsquote unter allen Flächenländern. Das ist kein Zufall. Das ist Ursache und Wirkung.“

„Wer hier eine Familie gründen und ein Eigenheim kaufen will, wird vom Staat abkassiert, bevor der Schlüssel übergeben ist. Und dann wundern wir uns, warum junge Familien in andere Bundesländer abwandern?“

„Die FDP fordert einen Freibetrag bei der Grunderwerbsteuer für den erstmaligen Erwerb selbst genutzten Wohneigentums. Das würde jungen Familien den Einstieg ins Eigenheim erheblich erleichtern. Mecklenburg-Vorpommern sollte diese Initiative im Bundesrat mit Nachdruck voranbringen - und zusätzlich prüfen, ob weitere Entlastungen auf Landesebene möglich ist. Wir haben einen entsprechenden Antrag im Landtag eingebracht. Der rot-roten Landesregierung war die Entlastung der Bürgerinnen und Bürger allerdings nicht wichtig genug, um sich dafür einzusetzen.“

„Eigentumsbildung ist soziale Marktwirtschaft. Wer sein eigenes Dach über dem Kopf hat, ist unabhängiger, abgesicherter für das Alter, hat Vermögen aufgebaut. Aber dafür muss der Staat endlich aufhören, Familien den Traum vom Eigenheim wegzubesteuern.“