Grüne Woche ist 1,3 Millionen Euro Wahlkampf auf Steuerzahlerkosten

„1,3 Millionen Euro für zehn Tage Grüne Woche - das ist der wohl teuerste Messeauftritt in der Geschichte des Landes. Und das in einer Zeit, in der wir bei unseren Ausgaben sehr klare Prioritäten setzen müssen.“

„Die Ministerpräsidentin will am Donnerstag im Bundestag zur Grünen Woche sprechen - fünf Monate vor der Landtagswahl. Das ist kein Zufall, der Wahlkampf hat längst begonnen.“

„Natürlich ist die Grüne Woche wichtig für unsere Landwirtschaft und unseren Tourismus. Die Landesregierung argumentiert mit Wirtschaftsförderung. Aber kommt diese überhaupt da an, wo sie gerade dringend benötigt wird? Tragen die teuren Imagefilme und Prunk-Empfänge dazu bei, das Sterben kleiner und mittlerer Betriebe in M-V aufzuhalten? Über die Ziele und messbare Erfolge dieser Rekordausgaben hätte man mit dem Landtag diskutieren müssen.“

„Hier zeigt sich das Problem der rot-roten Koalition: Millionen für Selbstdarstellung, während die Kommunen mit Schulden in Milliardenhöhe dastehen. Millionen für eine Woche Glamour, während Gastronomie und Hotels ums Überleben kämpfen. Millionen für Schwesigs Bühne, während die strukturellen Probleme des Landes ungelöst bleiben. Wer im Haushalt 250 Millionen Euro einsparen muss, der sollte nicht ohne vorherige transparente Diskussion 1,3 Millionen für eine Werbewoche ausgeben.“

„Die FDP steht für vernünftiges Haushalten. Die Grüne Woche ist richtig und wichtig - aber nicht um jeden Preis und schon gar nicht als Wahlkampfbühne.“