Gründer sind Wachstumsmotor
Zum Brandbrief von 100 führenden Köpfen der deutschen Startup-Szene an Bundeskanzler Friedrich Merz erklärt David Wulff, Sprecher der Gruppe der FDP im Landtag Mecklenburg-Vorpommern:
„Wer 10.000 Industriearbeitsplätze pro Monat verliert und gleichzeitig 500.000 Menschen in der Startup-Wirtschaft beschäftigt, dem kann die wirtschaftliche Antwort auf die Zukunft nicht entgehen: Es sind die Gründerinnen und Gründer, die dieses Land nach vorne bringen.“
„Der Brandbrief aus der Startup-Szene ist kein Klagelied, er ist ein Fahrplan“, so Wulff. „Flexiblere Kündigungsregeln für Topkräfte, Mitarbeiterbeteiligung ohne Steuerfallen, Firmengründung in 24 Stunden, eigene unabhängige KI-Infrastruktur: Das sind keine frommen Wünsche, sondern überfällige Reformen. Wer das in vagen Absichtserklärungen versanden lässt, handelt fahrlässig gegenüber unserem Wirtschaftsstandort.“
Wulff erklärt weiter: „Gerade für Mecklenburg-Vorpommern gilt: Wir können uns keine weitere Legislaturperiode der Mutlosigkeit leisten. Startups und Ausgründungen aus Universitäten und Forschungseinrichtungen sind unsere Chance, strukturschwache Regionen mit Innovationskraft aufzuladen. Wer das verhindert, verschenkt Zukunft.“
„Die Bundesregierung muss beim Koalitionsausschuss liefern, mit greifbaren Beschlüssen, nicht mit Papieren. Der Startup-Verband hat recht: Eine neue Gründerzeit gibt es nicht auf Zuruf. Sie entsteht, wenn Bürokratie verschwindet, Kapital fließt und Talente gehalten werden“, so Wulff abschließend.