Freiheit statt bürokratischer Gnadenakte - Ladenöffnungszeiten komplett abschaffen
Mecklenburg-Vorpommern braucht keine neuen Ausnahmen, keine Reparaturen an der Bäderregelung und keine staatlichen Gnadenakte für Händler und Kunden, sondern die vollständige Abschaffung des Ladenöffnungsgesetzes. Die FDP Mecklenburg-Vorpommern fordert mit ihrem Spitzenkandidaten zur Landtagswahl, Jakob Schirmer, eine radikale Kehrtwende: Die Ladenöffnungszeiten müssen komplett freigegeben werden, damit Händler und Kunden endlich selbst entscheiden können, wann sie Geschäfte machen wollen. Diese fundamentale Reform ist ein Kernbestandteil des FDP-Wahlprogramms zur Landtagswahl 2026.
Das aktuelle Ladenöffnungsrecht stammt aus der tiefsten Vergangenheit und fesselt den stationären Handel im ungleichen Kampf gegen den rund um die Uhr geöffneten Onlinehandel. Starre Vorgaben benachteiligen die Geschäfte vor Ort, schwächen die Innenstädte und treiben die Kaufkraft direkt ins Internet. Wer den Einzelhandel wirklich stärken will, muss ihm die gleichen Chancen wie der digitalen Konkurrenz einräumen und darf ihn nicht länger bevormunden. Durch die vollständige Streichung der Regulierungen werden bürokratische Sonderregeln wie die Bäderregelung ebenso überflüssig wie aufwendige Genehmigungs- und Kontrollverfahren der Behörden. Gleichzeitig profitieren mobile Läden im ländlichen Raum von deutlich besseren Rahmenbedingungen.
Die Politik muss moderne Lebensrealitäten ermöglichen, statt sie durch starre Vorschriften auszubremsen, da die Menschen heute ganz selbstverständlich nach Feierabend oder am Wochenende einkaufen wollen. Diese Liberalisierung geht keineswegs zulasten der Beschäftigten, da Arbeitszeitgesetze, Ruhezeiten sowie tarifliche oder gesetzliche Zuschläge selbstverständlich bestehen bleiben. Die aktuelle Debatte beweist, dass nicht die Ausnahmeregelung repariert werden muss, sondern das zugrundeliegende Gesetz weggehört. Nur durch die komplette Freigabe schaffen wir echte Rechtssicherheit, bauen lähmende Bürokratie ab und stärken Handel, Innenstädte sowie den Tourismus nachhaltig.