Flexiblere Sonntagsöffnungen sichern Wettbewerbsfähigkeit und faire Bedingungen

Zu den aktuellen Diskussionen um die Bäderregelung und die Klage von Verdi gegen Sonntagsöffnungen im Einzelhandel äußert sich der FDP-Landtagsabgeordnete David Wulff wie folgt: „Mecklenburg-Vorpommern lebt vom Tourismus. Gerade in unseren Urlaubsregionen sind flexible Ladenöffnungszeiten ein echter Standortvorteil. Wer die Wettbewerbsfähigkeit unserer Wirtschaft sichern will, muss den Betrieben die Möglichkeit geben, auf die Bedürfnisse der Gäste zu reagieren.

Ohne Flexibilität bei den Öffnungszeiten wird MV im Wettbewerb mit anderen Tourismusregionen zurückfallen.“ Die FDP im Landtag setzt sich für einen fairen Ausgleich ein: „Flexible Öffnungszeiten bedeuten nicht weniger Schutz für Beschäftigte. Im Gegenteil: Wir fordern klare gesetzliche Leitplanken – etwa verbindliche Ruhezeiten, Zuschläge und die Einbindung von Arbeitnehmervertretungen bei der Festlegung der Öffnungstage. Nur so können attraktive Arbeitsbedingungen und wirtschaftliche Chancen Hand in Hand gehen. Wer flexible Modelle will, muss auch für klare Schutzstandards sorgen.“

Wulff fordert die Landesregierung auf, die Öffnungszeitenverordnung weiterzuentwickeln: „Wir brauchen eine moderne Regelung, die flexible Sonntagsöffnungen in touristischen Regionen ermöglicht – immer unter der Voraussetzung, dass Arbeitnehmerrechte verbindlich gesichert sind. Die Einbindung der Sozialpartner ist dabei zentral.“ Abschließend betont Wulff: „Mecklenburg-Vorpommern muss als Tourismusland attraktiv und wettbewerbsfähig bleiben. Das gelingt nur, wenn wirtschaftliche Freiräume und faire Arbeitsbedingungen gemeinsam gedacht werden.“