FDP fordert Wirtschaftswende - jetzt!
Zu den Daten des Leibniz Instituts für Wirtschaftsforschung zu Unternehmens-Insolvenzen im ersten Quartal 2026 äußert sich Jakob Schirmer, Spitzenkandidat der FDP MV zur Landtagswahl:
Wenn wir schon im ersten Quartal mit über 4.500 Insolvenzen von Personen- und Kapitalgesellschaften den höchsten Stand seit 2005 erreichen, dann ist das das wirtschaftspolitisch schlechteste Zeugnis der Bundesregierung und auch der Landesregierung. Diese Rekordzahlen übersteigen die der weltweiten Finanzkrise 2008 und der Corona-Jahre. Die FDP fordert wirtschaftspolitisch endlich einen vernünftigen Rahmen zu setzen aus wettbewerbsfähigen Unternehmensteuern, aus einem planbaren und zuverlässigen Investitionsklima und Anreizsetzung für Innovationen. Geliefert wurde von der Schuldenkoalition in Bund und Land nur ein Beutefeldzug gegen die Steuerzahler von heute, morgen und übermorgen. Alle Booster und Wachstumspakete sind offensichtliche Rohrkrepierer und statt endlich umzulenken, wird das Versagen mit immer neuen Tilgungs- und Zinslasten zugedeckt. Wir Liberale haben stets davor gewarnt, die Mittel aus der Rekordverschuldung ohne Konzept und Strategie über das Land zu blasen. Absolute Vorfahrt muss endlich haben, was Wachstum schafft. Denn bei ausbleibendem Wachstum sind Wohlstand und sozialer Frieden in Gefahr. An jeder Unternehmensinsolvenz hängen Arbeitsplätze und Existenzen, Zulieferketten, hohe Forderungsverluste, wegbrechende Wertschöpfung und das Signal, dass wirtschaftliche Tätigkeit nicht mehr lohnt. Allein im ersten Quartal sind durch diese Insolvenzen 54.000 Arbeitsplätze verloren gegangen. Die FDP will keinesfalls staatliche Rettungspakete, aber endlich eine Rahmensetzung, die die deutsche Wirtschaft seit Monaten und Jahren dringend braucht. die Phantasielosigkeit und Schönrederei in Berlin und erst recht in Schwerin sind kein Wirtschaftskonzept. Das beste Konjunkturprogramm für das Land wäre eine Abwahl.