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FDP fordert mehr Zukunftskompetenzen: Wirtschaft, MINT und KI stärker in Schulen verankern

Die Gruppe der FDP im Landtag Mecklenburg-Vorpommern bringt in der aktuellen Plenarwoche einen Antrag zur Stärkung von Zukunftskompetenzen in Schulen ein. Ziel ist es, ökonomische Bildung, MINT-Kompetenzen sowie Kenntnisse in Informatik und Künstlicher Intelligenz systematisch auszubauen.

Die Gruppe der FDP im Landtag Mecklenburg-Vorpommern bringt in der aktuellen Plenarwoche einen Antrag zur Stärkung von Zukunftskompetenzen in Schulen ein. Ziel ist es, ökonomische Bildung, MINT-Kompetenzen sowie Kenntnisse in Informatik und Künstlicher Intelligenz systematisch auszubauen. Die bildungspolitische Sprecherin der FDP-Gruppe, Barbara Becker-Hornickel, betont im Vorfeld der Debatte die zentrale Bedeutung einer modernen Bildungspolitik für individuelle Aufstiegschancen und die wirtschaftliche Entwicklung des Landes.

„Wir müssen Schülerinnen und Schüler besser auf die Realität vorbereiten, in der sie leben und arbeiten werden“, erklärt Becker-Hornickel.

Dazu gehören Basiskompetenzen, ein Verständnis für wirtschaftliche Zusammenhänge, digitale Technologien und datenbasierte Prozesse. Nach Auffassung der FDP-Gruppe findet wirtschaftliche Bildung bislang häufig unsystematisch statt. Mit der Einführung eines eigenständigen Schulfachs „Wirtschaft“ in der Sekundarstufe I soll hier mehr Verbindlichkeit geschaffen werden. Es gehe ausdrücklich nicht um einseitige Inhalte, sondern um einen pluralen und wissenschaftsbasierten Zugang, der Verbraucherbildung, Sozialstaat, Arbeitswelt und unternehmerisches Denken gleichermaßen abdeckt. Darüber hinaus fordert die FDP eine stärkere Verankerung von MINT-, Informatik- und KI-Kompetenzen entlang der gesamten Bildungskette. Die Fähigkeit, digitale Technologien kritisch zu hinterfragen und aktiv zu gestalten, werde zunehmend zur Schlüsselqualifikation. Es sei daher notwendig, Schülerinnen und Schüler frühzeitig mit den Chancen, aber auch mit den Risiken von Künstlicher Intelligenz vertraut zu machen.

Die FDP-Gruppe spricht sich zudem für eine Weiterentwicklung schulischer Profilbildungen aus. Schulen sollen mehr Möglichkeiten erhalten, eigene Schwerpunkte in den Bereichen Wirtschaft, Informatik und Digitalisierung zu setzen. Gleichzeitig müsse sichergestellt werden, dass solche Angebote nicht vom Standort abhängen, sondern landesweit zugänglich sind. Ein weiterer Schwerpunkt des Antrags liegt auf der Förderung von Mädchen und jungen Frauen in MINT- und technologieorientierten Bereichen. Hier sieht die FDP noch erhebliche ungenutzte Potenziale. Becker-Hornickel macht deutlich, dass es nicht um Vorgaben, sondern um bessere Rahmenbedingungen gehe: „Wir wollen, dass junge Frauen echte Wahlfreiheit haben und dafür müssen ihnen alle Wege sichtbar und erreichbar sein.“

„Bildung entscheidet über Chancen und darüber, wie zukunftsfähig unser Land ist“, so Becker-Hornickel abschließend.