Erfolgreiche Unternehmensnachfolgen sind elementar für Wirtschaftsstandort M-V
Zu den anstehenden Unternehmensnachfolgen im Land erklärt der Sprecher der Gruppe der FDP René Domke, MdL:
„Mecklenburg-Vorpommerns ist als Wirtschaftsstandort abhängig von funktionierenden Unternehmensnachfolgen. Wenn laut der Kammern schon 45.000 Unternehmer im Land 55 Jahre und älter sind, dann zeigt sich der enorme Bedarf, Unternehmensübergaben erfolgreich zu gestalten. Neben der Nachfolgezentrale, die Unternehmensübergaben zwischen Inhaber und Interessenten vermittelt, kommt der finanzielle Aspekt hinzu, der es oft scheitern lässt.”
“Die erfolgreichen Gründer aus den 1990er Jahren haben gute und gesunde Unternehmen aufgebaut, und sind nun in einem Alter, in dem der Ruhestand ansteht. Die Unternehmen sind auch ihre Altersvorsorge und können nicht verschleudert werden. Ungekehrt fehlt es bei übernahmewilligen Interessenten an der ausreichenden Kapitalausstattung.”
“Die FDP fordert wiederholt, dass das Land einen revolvierenden Fonds auflegen sollte, denn due aktuellen Finanzierungsmodelle Sind nicht ausreichend. Der Fonds sollte Unternehmensnachfolgen unterstützen und durch die Rückflüsse immer wieder aufgefüllt werden. Auch wiederholt die FDP die Forderung, erneut Eigenkapitalhilfedarlehen wie in den Anfang 1990er Jahren aufzulegen. Der Wirtschaftsraum Ost, insbesondere in M-V hat sich noch nicht so entwickelt, dass so viel Vermögen in Familien aufgebaut werden konnte, so dass Eigenkapital zunächst gebildet werden muss. Was Anfang der 1990er erfolgreich war, kann im Rahmen der anstehenden Nachgründungskultur wieder erfolgreich sein. Auch muss die Landesregierung sich stärker für die Förderung von Wagniskapital einsetzen. Gerade für Gründer und Nachgründer ist das elementar. Deutschland und erst recht M-V läuft da hinterher und verpasst ein gesundes Klima für Startups und Innovation”.