Dramatische Zunahme psychischer Erkrankungen bei Kindern - Landesregierung verschläft Versorgungskrise
„Mehr Depressionen, mehr Ängste, mehr Traurigkeit: Unsere Kinder leiden. Und während die Nachfrage explodiert, fehlen in der Fläche Mecklenburg-Vorpommerns die Therapieplätze. In ländlichen Regionen müssen Kinder und Jugendliche monatelang auf Hilfe warten. Das ist nicht hinnehmbar. Erst recht, weil breiter politischer Konsens bestand, dass der Bedarf nach den strengen Einschränkungen durch die Corona-Pandemie erheblich bei Kindern und Jugendlichen steigen wird. Bedarfsgerechte Umsetzung? Fehlanzeige!“
„Die Landesregierung schaut seit Jahren tatenlos zu. Statt die psychotherapeutische Versorgung auszubauen, wird fruchtlos diskutiert. Was nützen hohle Lippenbekenntnisse, wenn Therapeuten fehlen und Betroffene teils monatelang auf Plätze warten müssen?“
„Wir brauchen mehr Ausbildungskapazitäten für Kinder- und Jugendpsychotherapeuten. Wir brauchen Anreize für Fachkräfte, sich in ländlichen Regionen niederzulassen. Und wir brauchen endlich Digitalisierung im Gesundheitswesen - gerade im Flächenland sind Videosprechstunden keine neumodische Spielerei, sondern notwendige Versorgungsgrundlage.“
„Die psychische Gesundheit unserer Kinder ist genauso wichtig wie ihre schulische Bildung. Die Landesregierung muss endlich handeln statt aussitzen.“