Direktentlastung statt Baukindergeld: Steuern runter, Eigentum ermöglichen
Zur Ankündigung der CDU Mecklenburg-Vorpommern, ohne Baukindergeld nicht in eine Landesregierung eintreten zu wollen, erklärt der FDP-Spitzenkandidat Jakob Schirmer:
Das Baukindergeld löst kein einziges Problem auf dem Wohnungsmarkt, da es das Bauen weder günstiger noch schneller macht, sondern lediglich zusätzliches Steuergeld in einen ohnehin überlasteten Markt lenkt. Deshalb fordern die Freien Demokraten eine Senkung der Grunderwerbsteuer auf 3,5 Prozent und einen Freibetrag von mindestens 500.000 Euro für die erste selbstgenutzte Immobilie, damit das Geld direkt bei den Familien bleibt, statt erst über den Staat umverteilt zu werden. Gleichzeitig müssen Bauvorschriften konsequent entrümpelt und Genehmigungsverfahren beschleunigt werden, da weniger Bürokratie und niedrigere Steuern allen Bauherren dauerhaft helfen und nicht nur den Empfängern einer einzelnen Förderung.
Die CDU macht den Eintritt in eine Landesregierung von einer einzelnen Subvention abhängig, was kein Zukunftskonzept für Mecklenburg-Vorpommern ist, sondern der Versuch, sich mit einem teuren Wahlgeschenk Wählerstimmen in Zeiten knapper Landeskassen zu sichern. Wer mehr Wohneigentum ermöglichen will, muss die Ursachen angehen, weshalb die beste Eigenheimförderung aus niedrigeren Steuern und weniger Bürokratie besteht statt aus immer neuen Subventionen.