Bremsen beim Ausbau der Erneuerbaren ist ein Standortrisiko für MV

Zu den Plänen von Bundeswirtschaftsministerin Katharina Reiche (CDU), den Ausbau der Erneuerbaren Energien zu stoppen, äußert sich der FDP-Landtagsabgeordnete David WULFF wie folgt: Ein zukunftsfähiges Mecklenburg-Vorpommern braucht Investitionen in Erneuerbare Energien und eine leistungsfähige Infrastruktur. Die aktuelle Debatte zeigt einen Zielkonflikt: Der Ausbau von Wind- und Solarenergie schreitet schneller voran als der Ausbau der Stromnetze, was zu Engpässen führt. Doch ein Bremsen bei den Erneuerbaren ist keine Lösung – es gefährdet die Standortattraktivität und die Zukunft von Industriearbeitsplätzen in MV, etwa bei Unternehmen wie EEW und Nordex. „Die Netzüberlastung ist ein reales Problem, das auf strukturelle Versäumnisse beim Netzausbau zurückgeht. Hier ist vor allem der Bund gefordert, technologieoffene und marktwirtschaftliche Anreize für einen schnelleren Netzausbau zu setzen. Gleichzeitig liegt es in der Verantwortung des Landes, Genehmigungsprozesse für neue Anlagen und Netzanschlüsse zu vereinfachen und zu digitalisieren. Nur wenn Netze und Erzeugung gemeinsam wachsen, sichern wir Versorgungssicherheit und Investitionen in Mecklenburg-Vorpommern“, sagt David Wulff, FDP-Abgeordneter im Landtag Mecklenburg-Vorpommern. Die Industrie in MV – von EEW bis Nordex – ist auf einen verlässlichen Ausbau der Erneuerbaren angewiesen. Verzögerungen beim Ausbau wirken sich direkt auf Investitionsentscheidungen und Arbeitsplätze aus! Statt auf Symbolpolitik zu setzen, braucht es jetzt koordinierte Lösungen: klare Zuständigkeiten, verbindliche Fristen und digitale Verfahren für Netzausbau und Genehmigungen. Das Land sollte die Prozesse ressortübergreifend bündeln und digitale Standards einführen, damit Investitionen nicht an Bürokratie scheitern. Die FDP steht für eine Energiepolitik, die auf Innovation, Marktwirtschaft und klare Rahmenbedingungen setzt. Ein koordinierter Ausbau von Netzen und Erzeugungskapazitäten ist notwendig, um Versorgungssicherheit und Standortattraktivität zu gewährleisten. Ein Bremsen beim Ausbau der Erneuerbaren ist keine Lösung, sondern ein Standortrisiko für Mecklenburg-Vorpommern.