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Äxte an den Vorschriftenwald: FDP will Bauen wieder bezahlbar machen

Wer in Deutschland bauen will, erstickt an über 20.000 Vorschriften und 4.000 DIN-Normen. „Der sogenannte Bauturbo ist kein Zünder, sondern eine lahme Ente. Er beseitigt das Regelchaos nicht, sondern bürokratisiert mit neuen Ausnahmen einfach munter weiter“, kritisiert der FDP-Spitzenkandidat Jakob Schirmer.

Wer in Deutschland bauen will, erstickt an über 20.000 Vorschriften und 4.000 DIN-Normen. „Der sogenannte Bauturbo ist kein Zünder, sondern eine lahme Ente. Er beseitigt das Regelchaos nicht, sondern bürokratisiert mit neuen Ausnahmen einfach munter weiter“, kritisiert der FDP-Spitzenkandidat Jakob Schirmer.

Die FDP fordert deshalb den großen Wurf: Weg mit 16 kleinstaatlichen Landesbauordnungen und her mit einem einheitlichen, pragmatischen Regelwerk nach niederländischem Vorbild.

Um das Bauen drastisch zu verbilligen, setzt Jakob Schirmer auf eine radikale Entschlackung beim Regulierungsballast:

Schluss mit dem Stellplatz-Zwang: Die Stellplatzpflicht in Mecklenburg-Vorpommern ist aus der Zeit gefallen und gehört ersatzlos gestrichen.

Barrierefreiheit mit Verstand: Eine reine Vorbereitungspflicht reicht völlig aus, damit barrierefreier Wohnraum erst dann entsteht, wenn er tatsächlich gebraucht wird.

Gebäudetyp E endlich durchsetzen: Schluss mit teurem Komfort-Schnickschnack. Wer auf übertriebene Standardnormen verzichten will, muss das unkompliziert tun dürfen.

„Günstiges Bauen scheitert nicht am Willen der Investoren, sondern an der staatlichen Regelwut. Wir müssen den Mut haben, diesen Ballast konsequent abzuwerfen“, so Schirmer abschließend.