FDP fordert mehr Vernunft bei Corona Maßnahmen

Zum anstehenden Coronagipfel äußert sich der FDP-Landesvorsitzende René DOMKE:

„Auch nach vier Wochen mit geschlossenen Gaststätten liegen weder geringere Infektionszahlen, noch ein Beweis für eine erhöhte Ansteckungsgefahr in Restaurants vor. Wir Freie Demokraten fordern schon seit April klare und einheitliche Kriterien, nach welchen regional entschieden wird, wann welche Angebote geöffnet sein dürfen.

Als Bundesland mit den geringsten Infektionszahlen hätte Frau Schwesig für MV schon längst auf mildere Maßnahmen pochen müssen. Wenn in unseren großen Landkreisen, wie der Mecklenburgischen Seenplatte, einzelne Gemeinden nahezu coronafrei sind, dann ist nichts damit gewonnen, wenn dort alle Gaststätten schließen müssen.

Im Gegenteil: Dann wird mit Steuergeldern der Aktionismus der Landesregierung bezahlt, obwohl sowohl Betreiber und Kunden als auch alle anderen Steuerzahler und besonders die Angestellten von einer Öffnung profitieren würden.
Die dauerhafte Schließung von Gaststätten kann nur dort ein Thema sein, wo die Infektionszahlen hoch sind. Ansonsten sind wir gut beraten, auf die Hygienekonzepte und das Verantwortungsbewusstsein der Betreiber zu vertrauen.“