Besoldung allein schafft noch keinen attraktiven Arbeitsplatz

Zur Anpassung des Besoldungsrechts äußert sich der FDP-Landesvorsitzende René DOMKE:

„Die Gehaltsschraube ist nur eine von vielen Möglichkeiten, Dienstverhältnisse mit dem Land attraktiver zu gestalten. Eine Erhöhung der Besoldung zur Personalgewinnung mag zwar angemessen sein, wird allerdings nicht kurzfristig alle Personalsorgen beenden. Der im Gesetz angesprochene Wettbewerb zur Privatwirtschaft übersieht ein grundlegendes Problem: Nur wenn in der Privatwirtschaft genug Menschen arbeiten und Steuern zahlen, können wir uns langfristig eine hohe Beschäftigung beim Staat leisten. Daher müssen die Stellen für Kernaufgaben im Fokus stehen.

Der Wettbewerb um Fachkräfte und Absolventen darf nicht dazu führen, der Wirtschaft das Wasser abzugraben. Die Altersabgänge im öffentlichen Dienst sind planbar und müssen auch durch nachhaltige Ausbildungskonzepte kompensiert werden und nicht durch Abwerbestrategien. Einen Einstieg könnten wir je nach Dienststelle beispielsweise durch flexiblere Arbeitszeiten und Überstundenregelungen, Heimarbeitsplätze attraktiver gestalten.“