Zur Zusammenlegung von Schulfächern zum Fach Gesellschaftslehre äußert sich der Landesvorsitzende der Jungen Liberalen Brian KIPKE:

„Mit dem „Superfach“ Gesellschaftslehre kommt aus dem Bildungsministerium mal wieder ein Experiment an den Schülern.“
Mit der Zusammenlegung der Fächer Geografie, Geschichte, Sozialkunde und AWT zu einem einzigen Fach bleibt die Frage offen, wie die bisherigen Inhalte erarbeitet werden sollen. Auch Lehrerverbände und Fachschaften haben bereits offen Kritik am Vorstoß des Ministeriums geäußert. KIPKE führt dazu aus: „Für die politische Debatte sind die fachlichen Hintergründe aus Geografie und Geschichte dringend erforderlich. Daher ist es für das fachspezifische Arbeiten wichtig, die Fächer zu separieren. Auch die Lehrkräfte haben sich auf ihr Fach spezialisiert und können den Schülern hier Wissen vermitteln. Der Vorstoß ist wohl ein verzweifelter Versuch dem Lehrermangel zu begegnen, hier sollte die Landesregierung aber besser an anderen Stellschrauben drehen. Um allerdings das ausgegebene Ziel zu erreichen, jungen Menschen mehr politische Bildung zu vermitteln, sollte man ihre Stimmen ernst nehmen bevor sie wählen dürfen und ihre Ansichten bei Bildungsfragen stärker berücksichtigen. Stattdessen sucht man hier kostengünstige Behelfslösungen anstatt genügend junge Menschen für den Lehrerberuf zu qualifizieren.“