"Der Rundfunkbeitrag muss auf Prüfstand!

René Domke, Landesvorsitzender der FDP MV, will Rundfunkbeiträge senken statt erhöhen:

Bevor der Rundfunkbeitrag festgelegt wird, muss doch erst mal feststehen, was wir damit eigentlich finanzieren wollen. Bei Kultur und Bildung sage ich ganz klar: ja!

Aber 74 öffentlich-rechtliche Radiosender, 21 Fernsehsender und sieben Mediatheken sind zu viel! Der öffentlich-rechtliche Rundfunk soll kein Konkurrenzprodukt zur freien Wirtschaft sein. Wir brauchen daher eine klare Ausrichtung am Grundversorgungsauftrag und eine Fokussierung auf die Kernthemen Bildung, Kultur und Information!

Uns Freien Demokraten ist klar, dass Qualitätsjournalismus kostet, uns ist jedoch nicht klar, warum es Doppelstrukturen und einen wachsenden Strauß an bunten Unterhaltungssendungen geben muss, die aus Beiträgen aller finanziert werden - und die ganz nebenbei auch von Privatsendern genauso gut umgesetzt werden könnten", so Domke.

Deswegen sehen die Freien Demokraten die Möglichkeit, den Rundfunkbeitrag eher zu halbieren statt ihn immer weiter zu erhöhen!