DOMKE: „Unterricht digitalisieren statt ausfallen lassen“

René DOMKE, FDP-Landesvorsitzender, fordert die Landesregierung auf, eine Pflicht zum digitalen Unterricht einzuführen:
„Die Coronakrise hat gezeigt, dass unsere Schulen nicht auf digitalen Unterricht vorbereitet waren und es auch jetzt noch nicht umfassend sind. Es ist allerhöchste Zeit, Gelder und Personalkapazitäten bereitzustellen, um die nötige Ausrüstung anzuschaffen, zu implementieren und dauerhaft vorzuhalten. Wir fordern daher eine Verankerung der digitalen Schulpflicht in den Schulgesetzen und Verträgen mit unseren Lehrkräften.

Wann immer Unterricht nicht im Präsenzbetrieb stattfinden kann, etwa aufgrund einer angeordneten Quarantäne, dann muss er zwingend digital stattfinden. Damit hierzu auch jedes Kind mit einem Endgerät ausgestattet werden kann, muss das bisherige Zuschusssystem des Bundes ausgebaut werden.
Digitalisierung und Präsenzunterricht schließen sich dabei nicht aus. Auch im Unterricht können Schüler dann an ihren Laptops arbeiten und werden so auf ein Arbeitsleben vorbereitet, in welchem genau diese Kompetenz unerlässlich ist. Dabei dürfen wir die Lehrkräfte nicht alleine lassen, sondern müssen im Digitalpakt Fortbildungen vorsehen und auch ihre Ausstattung mit digitalen Endgeräten und entsprechender Software forcieren.“ PM 2020-089