Zur Vergiftung des russischen Oppositionspolitikers Alexej Nawalny äußert sich der FDP-Bundestagsabgeordnete Hagen Reinhold:

Die Vergiftung des russischen Oppositionspolitikers Alexej Nawalny löst bundesweit Bestürzung aus. Für den Abgeordneten Hagen Reinhold ist jetzt die Bundesregierung gefordert:
„Im Fall Nawalny brauchen wir eine unabhängige Untersuchungskommission, die die Vergiftung Nawalnys lückenlos aufklärt. Von der Bundesregierung erwarte ich daher sich dafür einzusetzen. Das Pipelineprojekt Nord Stream 2 ist wichtig für unser Bundesland. Es kann jedoch nur dann fortgesetzt werden, wenn die russische Regierung Menschenrechte achtet und durch deutliche Unterstützung bei der Aufklärung der Vergiftung seine Bereitschaft signalisiert, im eigenen Land grundlegende Prinzipien der Rechtsstaatlichkeit durchzusetzen.

Einen vermeintlichen Sündenbock wie bei der Ermordung Boris Nemzows darf es diesmal nicht geben.
Zu einer regelbasierten freien Handelsordnung gehört auch das Vertrauen darauf, dass sich die Partner an geltende Absprachen und Gesetze halten. Ebenso wie wir deshalb die extraterritorialen Sanktionen der USA ablehnen, fordern wir die russische Regierung auf ihre eigenen Gesetze einzuhalten und alles in ihrer Macht stehende zu unternehmen, um eine zweifelsfreie Aufklärung zu ermöglichen.“