Gängelung statt Unterstützung

Die Solaranlagenpflicht belastet Unternehmen zusätzlich, gerade in Krisenzeiten sollte die Politik Unternehmen entlasten und sie selbst entscheiden lassen, welche Ausgaben ihren Unternehmen am besten aus der Krise helfen.

 

Zur Solaranlagenpflicht äußert sich der Generalsekretär der FDP MV, David WULFF:
Der Fokus auf Erneuerbare Energien ist überall in unserem Bundesland zu spüren. Solaranlagen und Windparks haben sich in den vergangenen Jahren immer weiter ausgebreitet. Und auch wenn wir noch nicht bei einer vollständigen Deckung unseres Energiebedarfes durch Erneuerbare Energien sind, ist ein Zwang zu Solaranlagen auf allen Nicht-Wohngebäuden eine sinnlose Maßnahme.

Wir Freie Demokraten sehen hier einen Eingriff in die Entscheidungsfreiheit des Bauherrn, dem zusätzliche Kosten aufgenötigt werden, die sich überall dort wo der Zwang nötig ist, nicht rechnen werden. Denn wir haben Vertrauen in unsere Unternehmer in MV, dass sie von selbst Solaranlagen anschaffen, wenn sie ökonomisch an ihrem Standort ökonomisch sinnvoll sind. Gerader jetzt, wo viele Unternehmen ihre Rücklagen aufzehren und Kredite beantragen müssen, um zu überleben, sind zusätzliche Bauvorgaben und steigende Kosten Gift für den Wirtschaftsstandort Mecklenburg-Vorpommern. PM 2020-083