Alle, die Job oder Unternehmen verloren haben, werden vergessen

„Eine Aufstockung des Kurzarbeitergeldes ändert nichts an den grundlegenden Liquiditätsproblemen unserer Unternehmen. Um die Insolvenz gesunder Firmen zu verhindern, fordern wir deshalb eine negative Gewinnsteuer.“


Anlässlich der Debatten zum Kurzarbeitergeld äußert sich der FDP-Landesvorsitzende René Domke:
In der Debatte über den Neustart nach Corona und die Erhöhung des Kurzarbeitergeldes werden die Menschen vergessen, die am dringendsten Hilfe benötigen, nämlich alle, die durch Corona ihren Job und ihre Existenz verloren haben. Wir sollten daher einen Fokus darauf legen, neue Arbeitsplätze zu schaffen und Firmengründungen zu vereinfachen. Wer glaubt, dass mit einem Impfstoff wieder Normalität einkehrt, der irrt.

Selbst wenn das Virus besiegt ist, bleiben 500.000 bis 700.000 Firmen in dramatischer Schieflage zurück, die von Dauerhaft von Staatskrediten abhängig wären zurück. Sobald die Staatskredite auslaufen rutschen diese in die Insolvenz und Arbeitsplätze gehen verloren. Wir brauchen Lösungen, um diese Entlassungswellen aufzufangen und zu finanzieren.
Unser Vorschlag, um die gesunden Firmen durch die Krise zu bringen, ist die negative Gewinnsteuer, wodurch profitable Unternehmen vom Staat jetzt einen Teil der Gelder zurückerhalten, die sie zuvor an Steuern gezahlt hatten, um ihre Arbeitnehmer weiter beschäftigen zu können. PM 2020-082