Straftaten und Gemeinnützigkeit schließen sich aus!

Zur Versenkung von Felsbrocken in der Ostsee durch Greenpeace äußert sich der Sprecher für maritime Wirtschaft der FDP-Bundestagsfraktion Hagen Reinhold, MdB:


"Die Ostsee ist kein rechtsfreier Raum und genauso wie sich Fischer an Regeln halten, so hat auch Greenpeace anzuerkennen, dass es nicht über dem Gesetz steht. Greenpeace hat in Schleswig-Holstein die gleiche Aktion schon einmal gemacht und wurde zu 50.000 Euro Bußgeld und Schadensersatz verurteilt. Es kann doch nicht sein, dass Greenpeace als gemeinnütziger Verein für das Geldeinsammeln Spendenquittungen ausstellen kann und solche Straftaten mit Steuergeldern quersubventioniert.

Das Versenken von Geröll trifft lokale Fischer und stellt den Dialog für eine Erhaltung der Ozeane zwischen NGOs, Behörden und Fischern in Frage. Denn warum sollte ich gemeinsame Lösungen mit jemandem suchen, der mit Steinen wirft, wenn er nicht seinen Willen bekommt?
Spendengelder für die Finanzierung von Straftaten und zur Bezahlung von Bußgeldern einzusetzen widerspricht meinem Verständnis von Gemeinnützigkeit."