Präsenzunterricht hilft Eltern und Schülern

Anlässlich des bevorstehenden Schulstarts äußert sich der FDP-Landesvorsitzende René Domke:
Die Ausbildung unserer Kinder ist die zentrale Investition in unsere Zukunft. Daher ist es wichtig auch während der aktuellen Krise hochwertigen Unterricht bereitzustellen. Dänemark hat vorgemacht, wie das durch eine konsequente Digitalisierung des Unterrichts gelingen kann.
Doch wenn bei uns kein vollumfänglicher und flächendeckender Onlineunterricht möglich ist, dann brauchen wir Präsenzunterricht, um zu verhindern, dass die Bildung vernachlässigt wird und insbesondere Kinder aus sozial schwächeren Familien benachteiligt werden. Denn hier fehlt oftmals das Geld, um den Unterrichtsausfall durch private Nachhilfe auszugleichen.

Um die verlorenen Zeit aufzuholen ist es jetzt notwendig, dass der Wissenstand der Jahrgänge ehrlich erhoben wird. Angesichts der geringen Infektionszahlen in unserem Bundesland und dem Bedarf an Präsenzunterricht, der auch berufstätige Eltern in der Betreuung entlastet, befürworten wir daher einen geregelten Schulstart nach den Sommerferien.


Zudem ist die Bildungsministerin gut beraten aus dem Unterrichtsflickenteppich von März bis Juni zu lernen und für den Fall einer neuen Infektionswelle vorzusorgen. Im Grunde hätten die Ferien dazu genutzt werden müssen, digitale Kompetenzen aufzubauen und zu erweitern. Passiert ist an vielen Schulen hingegen viel zu wenig. PM 2020-070