Kein normaler Betrieb nach den Sommerferien? JETZT HANDELN!

FDP MV: Jedem betroffenen Schüler droht lebenslange Erwerbsminderung
Rene Domke, Landesvorsitzender der FDP MV:
„Wenn die Kommunen nicht erwarten, dass es einen normalen Schulbetrieb geben kann, dann spricht das Bände über den nahenden Schulbeginn. Es lässt befürchten, dass wir weit entfernt sind von einem Regelschulbetrieb -immerhin sind Kommunen in aller Regel die Schulträger und damit nah dran an den Sorgen von Lehrern und Eltern“, so Rene Domke, Landesvorsitzender der FDP im MV.

Das sei deshalb besonders dramatisch, weil Studien des ifo-Instituts nahelegen, dass schon wenige Monate Unterrichtsausfall genügen, um die Kompetenzentwicklung und den zukünftigen Arbeitsmarkterfolg dauerhaft schmälern. Gehe etwa ein Drittel eines Schuljahres an Lernen verloren, so heißt es in dem Bericht, geht dies über das gesamte Berufsleben gerechnet mit 3 bis 4 Prozent geringerem Erwerbseinkommen einher .


„Wenn sich Corona-Schulausfälle auf das gesamte Erwerbsleben ausschlagen können, sind das dramatische Nachrichten und zwar nicht nur für den individuellen Schüler. Die gesamte Volkswirtschaft wäre davon betroffen: Steuereinnahmen brechen weg, Renten sinken, es betrifft die Konjunktur und vieles mehr.


Umso mehr wundere ich mich darüber, dass die Bildungsministerien in Land und Bund sich wohl noch in der Schockstarre befinden. Wie steht es um die digitale Lehre? Werden zusätzliche Lehrkräfte rekrutiert? Werden befristete Verträge von Lehrern jetzt unkompliziert verlängert, wo die Lehrkräfte-Not höher ist wie nie zu vor? Da sich die Bildungsminister nicht dazu äußern, scheint es wohl keine (positiven) Antworten auf diese drängenden Fragen zu geben. Dabei in Mecklenburg-Vorpommern das erste Bundesland, in dem das neue Schuljahr beginnt!“, so Domke.

  https://www.ifo.de/node/55407 Stand: 15. Juli 2020

 

PM 2020-066