Neustart-Geld: Wahlkampfgeschenk zu Lasten unserer Kinder

Für den aus Rostock stammenden FDP-Bundestagsabgeordneten Hagen Reinhold ist das Neustart-Geld ein durchschaubares Wahlkampfgeschenk. Während Arbeitnehmern auf ein bereits gut aufgestelltes Sicherungsnetz zurückgreifen können, gibt es eine Branche, die durch die Raster fällt.
MdB Hagen Reinhold, Abgeordneter der FDP-Bundestagsfraktion aus M-V, zum Neustart-Geld in Mecklenburg-Vorpommern: "Das Neustart-Geld ist kein Wahlkampfgeschenk über das sich Wähler freuen können, denn es ist ein Kredit auf Kosten unserer Kinder. Ein Jahr vor der Landtagswahl hat die Ministerpräsidentin nach dem Kinderbonus nun ein weiteres Bonbon für Wähler, das teuer bei der nächsten Generation erkauft ist. Es darf nicht zu einem Überbietungswettbewerb an pauschalen Hilfen kommen.

Wir Steuerzahler tragen nicht nur die Schulden der Kommunen, sondern auch die des Landes und des Bundes und das ab der Geburt. Wirklich wichtig wäre eine Unterstützung für Soloselbstständige, die bis jetzt immer vergessen wurden. Während im öffentlichen Dienst das Kurzarbeitergeld auf 100% aufgestockt wird, fallen Soloselbstständige durch alle Raster. Wer schon kein Kurzarbeitergeld bekommt, hat auch nichts vom neuen Schwesig-Bonus!"