DOMKE: „Gastronomie braucht Planungssicherheit!“

Der FDP-Landesvorsitzende René DOMKE fordert von der „Corona-Task-Force“ der Landesregierung einen konkreten Fahrplan zur Öffnung der Gastronomie im Land:
„Den Lockdown wie bisher fortzusetzen, und darüber Tourismus und Gastronomie in unserem Land implodieren zu lassen, ist, angesichts des verantwortungsvollen Verhaltens der Bevölkerung Mecklenburg-Vorpommerns, nicht zu rechtfertigen. Für die Betriebe dieser Branchen kann jeder Tag der weiteren Schließung die ewige Schließung bedeuten. Das wäre für den Tourismusstandort M-V und die daran hängenden Beschäftigten eine Katastrophe.
Mit der Absenkung des Umsatzsteuersatzes ist der Gastronomie-Branche und ihren Gästen zwar in Zukunft geholfen, jedoch hilft es im Moment niemandem, wenn Null Prozent Umsatz niedriger besteuert würden. Deswegen braucht es endlich einen Fahrplan der der Gastronomie die Wiedereröffnung ermöglicht!

Schnellstmöglich sollte die Außengastronomie zugelassen werden. Auch in Bereichen, in denen sonst Außengastronomie nicht zugelassen wird, sollten befristete Möglichkeiten geschaffen werden. Sondernutzungssatzungen oder Gestaltungssatzungen dürfen in dieser existenziellen Krise keine Hürden darstellen. Wenn wir der krisengebeutelten Branche Vereinfachungen und Bürokratieabbau ermöglichen können, dann wäre jetzt der richtige Zeitpunkt.
Auch für den Betrieb in Innenräumen müssen diverse Fragen zu Hygieneabläufen beantwortet werden. Das geht aber nicht theoretisch, sondern nur praktisch. Den betroffenen Betrieben muss die Möglichkeit eingeräumt werden, mit Binnentouristen anzufangen. Neue Abläufe müssen eingeübt und auf Schwachstellen in der Hygiene abgeklopft sein, bevor M-V sich der Welt wieder öffnet!

 

Wir Freie Demokraten sind überzeugt, dass es Wege und Möglichkeiten gibt, wie in der Gastronomie die Hygienestandards für die Zeit der Pandemie angepasst und die drastischen Folgen abgefedert werden können. Der verantwortungsvolle Umgang der Menschen mit der Pandemie hat dazu geführt, dass die Fallzahlen in M-V nicht enorm stiegen und auf niedrigem Niveau bleiben. Warum traut die Landesregierung den Menschen dann nicht zu, Abstandsregeln und Hygienestandards in Restaurants ebenso beachten zu können, wie im Einzelhandel oder an den Arbeitsplätzen? Wir Freie Demokraten haben dieses Zutrauen.“ PM 2020-045