WULFF: „Abiturienten vom Makel des Durchschnittsabiturs verschonen!“

FDP-Generalsekretär David WULFF lehnt die Vorschläge, den diesjährigen Abiturjahrgang mit Durchschnitts- statt Prüfungsnoten abzufinden, kategorisch ab:
„Keiner unserer Abiturienten will mit dem Makel eines ‚Durchgewunkenen‘ mit ‚Corona-Abi‘ geschlagen sein. Insbesondere nicht, wenn er oder sie jahrelang hart für dieses gelernt hat“, ist WULFF überzeugt. Die Sorge der Abiturienten, mangelhaft auf die Prüfungen vorbereitet zu sein, sei zwar nachvollziehbar aber gleichzeitig unbegründet. Für die Abiturprüfungen pauke man Jahre, nicht die letzten Tage vor der Prüfung.
„Wir Freie Demokraten wollen unsere Abiturienten von dem Makel des ‚Durchwinkens‘ verschonen. Wir lehnen die Idee eines Durchschnittsabiturs für den diesjährigen Abschlussjahrgang kategorisch ab“, hält der Generalsekretär der Nordost-FDP fest.
Faire Prüfungsbedingungen und ein effektiver Gesundheitsschutz seien gleichzeitig realisierbar, insbesondere mit Blick auf die geringere Anfälligkeit von jungen Erwachsenen gegen das Corona-Virus, findet WULFF: „Die Einhaltung der eingeübten Abstands- und Hygieneregeln sind natürlich Voraussetzung zur Abhaltung einer Prüfung. Für Sitzplatzabstände, Desinfektionsmittel und Schutzmasken muss gesorgt sein. Und wer aufgrund von Vorerkrankungen besonders anfällig für das Virus ist, für den können immer noch Sonderlösungen gefunden werden.“

„Unsere Abiturienten sind nicht im Wettbewerb mit Schülern aus anderen Bundesländern, sondern mit Schülern auf der ganzen Welt. Einen ganzen Jahrgang jetzt mit einem ‚Abi Lite‘ abzuspeisen, kann den Lebensläufen von tausenden Schülern in M-V eine erhebliche Delle zufügen und belastet sie mit einem unnötig schweren Start ins Berufsleben. Ein Durchschnittsabitur haben unsere Abiturienten überhaupt nicht nötig“, unterstreicht der Generalsekretär der Liberalen sein Vertrauen in die diesjährigen Abiturienten. PM 2020-038