FDP fordert bundesweit einheitliches Vorgehen bei schulischen Abschlussprüfungen

 Der Generalsekretär der FDP MV David Wulff fordert die Abiturprüfungen und Abschlussprüfungen 2020 stattfinden zu lassen.

Das Vorpreschen von Schleswig-Holstein ist aktuell nicht hilfreich. Nach dem wirtschaftspolitischen Flickenteppich darf es nun keinen bildungspolitischen Flickenteppich in Deutschland geben.

Eine einheitliche Verschiebung der Abiturprüfungen und Abschlussprüfungen ist durchaus denkbar, eine Absage an den Abschlussjahrgang 2020 ist nicht hinnehmbar.

Die Schulen in ganz Deutschland stehen leer. Das bietet auch die Chance für alle Abschlussklassen ihre Prüfungen abzulegen. Es könnten pro Klassenraum zwei bis vier Schüler sitzen und ein Lehrer als Aufsichtsperson dabei sein. Unter der Einhaltung von Hygiene- und Abstandsregeln lassen sich so die Prüfungen für alle Schüler sicherstellen.

Ausbildungsbetriebe und Universitäten werden auch nach der Krise auf ihren Nachwuchs nicht verzichten können. Wir fordern alle Kultusminister auf, die Prüfungen sicherzustellen.

PM 2020-026