DOMKE: „Pflegeberuf muss menschenwürdiger Pflege und nicht dem Papierkrieg dienen!“

René DOMKE, FDP-Landesvorsitzender in Mecklenburg-Vorpommern, fordert anlässlich der Landtagsdebatte zur Einführung eines Landespflegegeldes die umfassende Verbesserung der Arbeitsbedingungen in der Pflege:
„Mecklenburg-Vorpommern braucht eine gut aufgestellt professionelle Pflege und keine Neuauflage des Landespflegegeldes. Wir brauchen starke Pflegeprofis, welche die Angehörigen entlasten können und keinen grauen Pflegemarkt, wie ihn der vorliegende Gesetzentwurf zur Folge hätte“, konstatiert DOMKE. Der diskutierte Entwurf ermögliche es, die Pflegeperson, die das Landespflegegeld erhalten soll, vollkommen frei zu benennen, erklärt der Landesvorsitzende der Freien Demokraten. „Einem Missbrauch des Landespflegegeldes stünde damit nichts mehr im Weg.“

Anstatt also aus der staatlichen Gießkanne Trinkgelder zu verteilen, sollte die Verbesserung der schwierigen Arbeitsbedingungen in der Pflege auf die Tagesordnung kommen, fordert DOMKE: „Die Attraktivität des Pflegeberufes hängt keinesfalls nur an der Bezahlung, sondern ebenso an der Qualität von Ausbildung und Berufsalltag. Kein junger Mensch entscheidet sich noch freiwillig für eine Ausbildung in der Krankenpflege, wenn der Beruf weiter vom alltäglich überbordendem Papierkrieg, anstatt dem Bemühen um eine menschenwürdige Pflege dominiert wird.“ PM 2020-005