WULFF: „CO2 sparen reicht nicht! Grüne Speicher jetzt!“

Der FDP-Generalsekretär David WULFF begrüßt die Diskussion im Landtag über Waldmehrungsprogramme für Mecklenburg-Vorpommern:
Selbst unter Berücksichtigung der aktuellen Maßnahmen zur Begrenzung des Treibhauseffektes reicht das CO2-Budget Deutschlands für den Rest des Jahrhunderts nur noch bis zum Jahr 2042. „Die Zeit wird knapp und den Ausstoß nur zu reduzieren reicht offensichtlich nicht. Wir Freien Demokraten wollen weder der Industriegesellschaft den Stecker ziehen, noch wollen wir die desaströsen Auswirkungen der Klimaveränderungen unseren Kindern aufbürden“, erklärt der FDP-Generalsekretär.

„Trotz der Reduzierung der Treibhausgasemissionen führt daher letztlich kein Weg an der Speicherung von CO2 vorbei und eine konsequente Aufforstung stellt das billigste und einfachste Verfahren hierzu dar.“


Die Freie Demokraten fordern die Landesregierung daher auf, mit gutem Beispiel voranzugehen und geeignete Flächen im mittel- und unmittelbaren Landesbesitz zur Aufforstung heranzuziehen. Auch müssten weitere Anreize an private Flächenbesitzer zur Aufforstung zum Zwecke des Klimaschutzes ausgelobt werden. „Wenn wir gleichzeitig CO2-Emmissionen bepreisen und aus den Erlösen Aufforstungsprogramme finanzieren, könnten wir CO2-intensive Industrien zu den größten Unterstützern einer Begrenzung des Klimawandels transformieren“, prophezeit WULFF. PM 2019-064