Luftverkehrsteuer bedroht Existenz von Rostock-Laage!

Pressemitteilung Zur geplanten Erhöhung der Luftverkehrsteuer erklärt der Bundestagsabgeordnete der FDP aus Mecklenburg-Vorpommern Hagen Reinhold:

 

"Schon wieder eine Hiobsbotschaft für den Flughafen in Rostock-Laage. Nach den Insolvenzen der Fluggesellschaften "Germania" und "flyBMI" plant die Bundesregierung jetzt eine Luftverkehrsteuer, die den Genickschlag für Laage bedeuten könnte", so der Bundestagsabgeordnete Hagen Reinhold.


Der Wirtschaftsexperte der FDP-Fraktion sagt: "Ich halte es für verantwortungslos, denn diese Steuererhöhung bedroht die Existenz von Laage. Nirgendwo ist die Infrastruktur so dünn, wie in M-V. Wenn Regionalflughäfen wie Laage sterben, müssen Urlauber und Dienstreisende für jeden Flug nach Berlin oder Hamburg fahren. Vor allem aber kritisiere ich, dass die Bundesregierung mal wieder die Augen vor Innovationen verschließt. Der Luftverkehr kann durch synthetische Kraftstoffe dekarbonisiert werden. Wir Freie Demokraten setzen uns für klimafreundliches Fliegen ein!“

Die Bundesregierung hat jetzt ihre Pläne für den Klimaschutz im Luftverkehr zum zweiten Mal nachgeschärft. Die Ticketsteuer für Flüge im Inland und in die EU-Staaten werden um 76 Prozent erhöht, bei längeren Flügen um rund 43 Prozent. Regionalflughäfen werden dadurch besonders belastet, weil sie v.a. diese Ziele ansteuern.


In der Folge werden Regionen wie M-V, Franken oder Sachsen unattraktiv für Investitionen und Arbeitskräfte. Mittel- und langfristig werden diese Regionen geschwächt oder ganz abgehängt. Gleichzeitig führt dies zu einer weiteren Fokussierung auf Zentren wie Frankfurt, Hamburg oder Berlin mit den dortigen Problemen bei Verkehr und Wohnraum.


Die Regionalflughäfen in Deutschland bieten einen Mix an europäischen Direktverbindungen und Zubringerverkehre in die internationalen Drehkreuze. Sie entlasten damit die großen deutschen Flughäfen. „Genau dieser Verkehrsmix, der eine Grundversorgung der Regionen außerhalb der Ballungszentren bietet, wird durch die ungleiche Besteuerung bedroht“, so Reinhold.