Reinhold: "Mehr Mut zu großen Sprüngen in die Autonome Mobilität!"

Der FDP-Bundestagsabgeordnete Hagen Reinhold begrüsst die Initiative des Landrates Stefan Kerth den Landkreis Vorpommern-Rügen als eine Testregion für autonomes Fahren zur Verfügung zu stellen:


"Dem Autonomen Fahren gehört ohne jeden Zweifel die Zukunft. Ich freue mich, dass diese Idee nun so langsam auch vereinzelte Fürsprecher in der SPD findet", freut sich Reinhold. Fahrerlose Fahrzeuge arbeiteten sparsamer, seien weniger fehleranfällig und benötigten in einem rein-autonom fahrenden Umfeld nicht einmal Ampeln. "Die ländlichen Regionen M-Vs, die zunehmend vom öffentlichen Nahverkehr abgeschnitten sind, können durch autonom operierende Busse wiedererschlossen werden", verdeutlicht der Abgeordnete. "Testregionen für Autonomes Fahren gehören dorthin, wo einerseits große Personen- und Warenströme stattfinden oder wo andererseits nicht länger Alternativen zum eigenen Auto bestehen. Gerade Regionen mit starkem Pendelverkehr, wie die Regiopole Rostock, könnten umfassend von einer zunehmenden Automatisierung des Personenverkehrs profitieren.

Wenn es die Bundesregierung mit der Herstellung gleichwertiger Lebensverhältnisse wirklich ernst meint, führt am Zuschlag für Vorpommern-Rügen eigentlich kein Weg vorbei. Der Kreis ist geradezu prädestiniert für den Modellversuch und die Initiative des Landkreises hat daher meine volle Unterstützung."


"Letztes Jahr brachte ich auf dem Landesparteitag der FDP einen entsprechenden Antrag ein, der die Schaffung einer Modellregion für Autonomes Fahren für ganz Mecklenburg-Vorpommern fordert. Dies wäre der notwendige nächste Schritt", erklärt Reinhold. "Der Güterverkehr im Land würde von den Produktivitätsvorteilen selbstfahrender LKWs erheblich profitieren." Aber auch die vollständige Automatisierung des Straßenverkehrs in M-V sieht Reinhold nur als einen Teilaspekt des Komplexes ‚Autonome Mobilität‘ an. "Letztlich stehen uns dieselben Herausforderungen auch im Luft- und Seeverkehr bevor", ist der Abgeordnete Reinhold überzeugt: "Wenn wir hier verschlafen, setzen wir den Wohlstand unserer Kinder und Enkel aufs Spiel."