AfD-Gesinnungsdatei für Lehrer ist für FDP unerträglich

Zum freigeschalteten Online-Portal der AfD zur Datensammlung über Lehrer äußert sich der FDP-Landesvorsitzende René DOMKE:
 
Es ist für die Freien Demokraten unerträglich, wenn Gesinnungsdateien für unliebsame Lehrer oder wen auch immer betrieben werden. Die AfD verlässt damit den demokratischen Konsens, politische Meinungsfreiheit nicht nur für sich selbst einzufordern, sondern auch für andere zuzulassen.
Es gibt für jede Partei ausreichende Möglichkeiten, von den eigenen Inhalten und Vorstellungen auf demokratischem Weg zu überzeugen. Es gibt auch ausreichend Möglichkeiten die gebotene Neutralität von Lehrkräften einzufordern.

Denunziantentum zu fördern, Daten zu sammeln über kritische Meinungen, egal wo auch immer diese vertreten werden, ist ein deutliches Zeichen, dass die AfD den demokratischen Diskurs nicht mehr sucht, sondern andere Meinungen an den Pranger stellen will. Die FDP fordert die AfD auf, diese politische Hexenjagd sofort zu beenden. Man mag sich nicht vorstellen, wie schnell aus solchen Datensammlungen ein Shitstorm oder verbale und physische Angriffe entstehen können.