WULFF: „Schwesig spielt ‚House of Cards’ – M-V ist ihr egal”

Der FDP-Generalsekretär David WULFF kritisiert die Spitzenpersonalpolitik der Staatskanzlei:
„Die Personalentscheidungen der Ministerpräsidentin muten zunehmend feudal an.“ Erst ersetzte Schwesig den langjährigen Landesminister Brodkorb durch ihren Staatskanzleichef Reinhard Meyer und nun werde ihre langjährige Weggefährtin Bettina Martin durch eine Personalrochade Bildungsministerin, rekapituliert WULFF und konstatiert: „In der Staatskanzlei geht Gehorsam zur Ministerpräsidentin offensichtlich über fachliche Eignung. Schwesig regiert wie in ‚House of Cards‘. Das Schicksal des Landes ist ihr egal.“
„Bei allem nötigen Respekt für die Profession des Politikwissenschaftlers, aber weder Meyer noch Martin können jenseits der Politik auf berufliche Erfahrungen verweisen“, sagt

WULFF. „Wir haben schon genug Erfahrung mit Politikern gemacht, die direkt von der Schulbank, durch den Hörsaal auf eine Parlamentsbank geflogen sind.“ Meyer und Martin seien prototypische Berufspolitiker und ließen daher den Bezug zur alltäglichen Lebensrealität der Menschen vermissen, den das Ministeramt eigentlich zwingend erfordere. „Die realitätsferne Politik aus Schwerin wird also unverändert weitergehen.“