WULFF: Wirtschaftsentwicklung ganzheitlich denken

Der FDP-Generalsekretär David WULFF erklärt zur Vorstellung der IHK-Konjunkturumfrage den Fachkräftemangel zum größten Hemmschuh des Wirtschaftsaufschwungs:
„Ein durchschnittliches Wirtschaftswachstum reicht nicht, wenn man das Feld von hinten aufrollen will. Mecklenburg-Vorpommern braucht ein ganzheitliches Wirtschaftsentwicklungskonzept, das sich den Fachkräftemangel endlich zur Brust nimmt. Ein solches Konzept muss zwangsläufig eine Stärkung der Berufsbildung miteinschließen.“

Doch das heißt nicht nur Universitäten stärken, sagt WULFF: „Auch jenseits des Universitätsstudiums gibt es ebenso erfolgreiche wie erfüllende Berufswege. Projekte müssen nicht nur erdacht, sondern auch umgesetzt werden. Und das machen immer noch die Facharbeiter und Handwerker.“
„Die Berufsschulstandorte im Land müssen den wirtschaftlichen Gegebenheiten entsprechend neu aufgestellt werden“, ist WULFF überzeugt. „Bei Berufsschulen braucht es Klasse statt Masse. Lieber wenige hervorragende Berufsschulen, anstatt Unzählige mit bröckelnder Decke.“